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Schlagwort: Religion

Die vielen Götter und der eine Gott

Die vielen Götter und der eine Gott

„Warum müssen die Christen immer Jesus in den Mittelpunkt stellen? Reicht es nicht, über Gott zu reden?“ Solche Fragen höre ich öfter. Gerade im Gespräch mit anderen Religionen ist die Frage nach Jesus zentral. Welche Bedeutung hat er? Ist er, wie der Islam sagt, nur ein Prophet und Vorläufer von Mohammed? Oder ist er, wie manche Hindus sagen, einfach ein weiterer Avatar, eine neue Erscheinungsweise der ewigen Gottheit, in einer Reihe mit Krishna und anderen?

Wenn wir doch so viel gemeinsamen Boden haben und alle auf unsere Weise an Gott glauben, wieso müssen dann Christen immer noch auf Jesus und dem Glauben an ihn bestehen? Wäre es nicht besser, im Sinne des Welt- und Religionsfriedens Gemeinsames zu betonen und Trennendes außen vor zu lassen? Reicht es nicht, von Gott zu reden — muss es unbedingt auch noch Jesus sein?

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Jesus zuerst – Warum die Fixierung auf Jesus notwendig ist

Jesus zuerst – Warum die Fixierung auf Jesus notwendig ist

Warum müssen die Christen immer Jesus in den Mittelpunkt stellen? Reicht es nicht, über Gott zu reden? Solche Fragen sind öfters zu hören. Gerade im Gespräch mit anderen Religionen ist die Frage nach Jesus zentral. Welche Bedeutung hat er? Ist er, wie der Islam sagt, nur ein Prophet und Vorläufer von Mohammed? Oder ist er, wie manche Hindus sagen, einfach ein weiterer Avatar, eine neue Erscheinungsweise der ewigen Gottheit, in einer Reihe mit Krishna und anderen? Im Gespräch von Christen mit gläubigen Juden fällt manchmal der Satz: „Der Glaube Jesu eint uns, der Glaube an Jesus trennt uns!“

Wenn wir doch soviel gemeinsamen Boden haben und alle auf unsere Weise an Gott glauben, wieso müssen dann Christen immer noch auf Jesus und dem Glauben an ihn bestehen? Wäre es nicht besser im Sinne des Welt- und Religionsfriedens, Gemeinsames zu betonen und Trennendes außen vor zu lassen? Reicht es nicht, von Gott zu reden – muss es unbedingt auch noch Jesus sein?

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Gott – ein Suchbild?

Gott – ein Suchbild?

Gott zu finden ist möglich. Vom Ende der Religionen.

Es ist schon erstaunlich, dass sie immer neu gestellt wird: die Frage nach Gott. Zu allen Zeiten, in jeder Kultur, in jeder Region auf der Erde. Die Frage nach Gott lässt die Menschheit nicht los.

Dabei sind die Vorstellungen von Gott, von dem, wer oder was er ist, so vielfältig wie die Menschen selbst. Während uns die Frage, ob es einen Gott gibt (und wenn ja, wie er ist und was er will) vereint, trennen uns die Antworten umso deutlicher. Denn die Bilder von Gott, die in den verschiedenen Religionen zu finden sind, unterscheiden sich oft grundlegend voneinander.

 

Ein Gott oder viele Götter?

Während Judentum, Christentum und der Islam von einem einzigen Gott ausgehen, herrscht in vielen anderen Kulturen die Ansicht, dass der Himmel gleich mit einer ganzen Göttersippe bevölkert sei. So glaubten die Germanen an Odin und Freya, an Thor und Tiu und viele andere aus den Götterfamilien der Asen und Wanen. Die Griechen hatten Zeus und Hera, Aphrodite und Apollo sowie eine ganze Schar von Halbgöttern, die in nicht immer ungetrübter Eintracht auf dem Olymp hausten. Die Römer übernahmen die Idee der Griechen. So entsprach bei ihnen Jupiter dem griechischen Zeus, Venus der Aphrodite, Diana der Artemis und so weiter. Jede dieser Gottheiten hatte spezifische Aufgaben. Und auch die alten Ägypter identifizierten die verschiedenen Götter mit bestimmten Funktionen. Oder besser ausgedrückt: Bestimmte Naturphänomene wurden „vergottet“. So wurde die Sonne zum Sonnengott Re und auch der Nil war ein Gott.

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