Der Skandal um Gottes Sohn

Der Skandal um Gottes Sohn

Ein Mensch stirbt für uns alle, um uns durch seinen Tod am Kreuz mit Gott zu versöhnen. Das regt die Menschheit auf – damals wie heute.

Es war ohne Zweifel eine der grausamsten Methoden, mit der Menschen auf brutale und schreckliche Weise getötet wurden: Zwei Balken. Der eine in die Erde gerammt, der andere hochgezogen und oben quer in eine Einkerbung eingepasst. Daran ein Mensch, angenagelt, bis er stirbt. Kreuzigung im Römischen Reich.

In Sachen Kreuzigung hatten sich die Römer zu Experten entwickelt. Sie hatten diese grausame Hinrichtungsart von ihren Erzfeinden, den Karthagern, übernommen, die sie in den drei großen punischen Kriegen niedergezwungen hatten. Eine Kreuzigung und damit auch das Kreuz hatte für die Römer jedoch immer den Geruch des Ausländischen und Anstößigen. Cicero drückte die Abscheu des römischen Bürgers gegenüber der Kreuzigung so aus: „Henker, Verhüllung des Hauptes und schon das bloße Wort ‚Kreuz’ sollen fernbleiben nicht nur dem Leib der römischen Bürger, sondern auch ihren Gedanken, ihren Augen, ihren Ohren.“

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Wie der Wind weht… Weltweite geistige Strömungen unserer Zeit

Wie der Wind weht… Weltweite geistige Strömungen unserer Zeit

Ja, wie sieht sie denn aus, die geistige – und auch geistliche – Großwetterlage? Was können wir über weltweite Entwicklungen wissen und mit Bestimmtheit aussagen? Wohin dreht sich der Wind der Meinungen und Überzeugungen?

Es kann kaum ein spannenderes Thema geben, denn wir spüren, dass weltweite Veränderungen uns mehr und mehr auch in unserem eigenen Umfeld betreffen. Die oft beschworene Globalisierung ist nicht nur auf der Ebene unseres Denkens angekommen, sondern wird zunehmend zu einer gefühlten Wirklichkeit. Dabei geht es nicht nur um solche symbolhaften Realitäten wie der erstaunlichen Tatsache, dass inzwischen McDonalds nicht in den USA und Kanada, sondern auch auf dem europäischen Kontinent, ja in Moskau, Kairo, Tel Aviv, in Tokio, Seoul und sogar in Peking die Menschen zu einer Ernährungsumstellung anregt. Nein, die Globalisierung hat nicht nur das Konsumverhalten bei der Nahrungsaufnahme und auch nicht nur die sich vereinheitlichende Kleidung oder das weltweit von Hollywood und jetzt auch von Bollywood vorgegebenen Freizeitverhalten radikal verändert. Sie ist spätestens seit dem 11. September auch in der Gefühlswelt angekommen. Instinktiv empfinden wir: Das, was im fernen Afghanistan gedacht und verkündet wird, das, was Koranschüler in ihren Schulen im Westen Pakistans lernen, das kann uns unmittelbar betreffen. Der Wind hat sich gedreht und bläst uns voll ins Gesicht.

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Die vielen Götter und der eine Gott

Die vielen Götter und der eine Gott

„Warum müssen die Christen immer Jesus in den Mittelpunkt stellen? Reicht es nicht, über Gott zu reden?“ Solche Fragen höre ich öfter. Gerade im Gespräch mit anderen Religionen ist die Frage nach Jesus zentral. Welche Bedeutung hat er? Ist er, wie der Islam sagt, nur ein Prophet und Vorläufer von Mohammed? Oder ist er, wie manche Hindus sagen, einfach ein weiterer Avatar, eine neue Erscheinungsweise der ewigen Gottheit, in einer Reihe mit Krishna und anderen?

Wenn wir doch so viel gemeinsamen Boden haben und alle auf unsere Weise an Gott glauben, wieso müssen dann Christen immer noch auf Jesus und dem Glauben an ihn bestehen? Wäre es nicht besser, im Sinne des Welt- und Religionsfriedens Gemeinsames zu betonen und Trennendes außen vor zu lassen? Reicht es nicht, von Gott zu reden — muss es unbedingt auch noch Jesus sein?

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„Es erschien ihnen nur so…“ – Inkarnatorische Realität oder mythische Rede?

„Es erschien ihnen nur so…“ – Inkarnatorische Realität oder mythische Rede?

Wir glauben… an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn,
der aus dem Vater geboren ist vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrhaftiger Gott vom wahrhaftigen Gott,
geboren, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn sind alle Dinge geschaffen.

Er ist für uns Menschen und zu unserm Heil vom Himmel gekommen,
Fleisch geworden durch den Heiligen Geist und die Jungfrau
Maria und ist Mensch geworden,
er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
er ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift und aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

So lautet das nizänische Glaubensbekenntnis aus dem Jahr 381 n.Chr. Stimmt das eigentlich? Ist Jesus wirklich der Sohn Gottes? Ist er wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich? Ist Jesus der Mensch gewordene Gott?

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Unterwegs im Heiligen Land

Unterwegs im Heiligen Land

Unterwegs im Heiligen Land – eine neue Serie, aufgenommen im Juli 2018.

Jerusalem, Bethlehem, Qumran und noch mehr.

Orte und Ereignisse, die unsere Welt verändert haben.

Anschauen, genießen, lernen, weiterempfehlen!

Der Skandal des Kreuzes – Warum das Kreuz so anstößig ist

Der Skandal des Kreuzes – Warum das Kreuz so anstößig ist

Zwei Balken, der eine in die Erde gerammt, der andere hochgezogen und oben quer in eine Einkerbung eingepasst. Ein Mensch, der daran hängt, angenagelt, bis er stirbt. Kreuzigung im römischen Reich.

Die Römer hatten sich zu Experten in Sachen Kreuzigung entwickelt. Sie hatten diese grausame Hinrichtungsart von ihren Erzfeinden, den Karthagern, übernommen, die sie in den drei großen punischen Kriegen niedergezwungen hatten. Ohne Zweifel war dies eine der grausamsten Methoden, mit der Menschen auf brutale und schreckliche Weise getötet wurden.

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Jesus Christus Superstar – Was macht ihn so einzigartig?

Jesus Christus Superstar – Was macht ihn so einzigartig?

Jesus Christ, Superstar: So lautet der Titel des bekannten Musicals, das seit den siebziger Jahren immer wieder auf den Schauspielbühnen aufgeführt wird. Es ist in der Tat so: Wenn es um den Bekanntheitsgrad geht, ist Jesus ganz oben auf der Liste. Über keinen anderen Menschen, der je gelebt hat, sind so viele Bücher geschrieben, so viele Lieder und Gedichte verfasst worden wie über Jesus. Die größten Maler und Bildhauer haben die Themen seines Lebens in Bilder und Skulpturen umgesetzt. Die Evangelien, die kurz und prägnant sein Leben und Sterben beschreiben, sind die meist übersetzten und am weitesten verbreiteten Bücher der Weltgeschichte. Das Kreuz, Zeichen seines Sterbens und seiner Erlösung, ist weltweit zum Symbol für Hilfe und Zuwendung geworden. Wenn einer den Titel „Superstar“ verdient, so ist es sicher keiner der vielen Stars und Sternchen, die am Kulturhimmel auf- und häufig ebenso schnell wieder untergehen, sondern es ist Jesus, der Mann aus dem Bergdorf Nazareth in Galiläa, der den Beinamen „Christus“ trägt und nach dessen angenommenen Geburtsdatum die Zeitrechnung der westlichen – und inzwischen der ganzen – Welt sich organisiert. Jesus Christus – was macht ihn so einzigartig?

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Christsein im Gegenwind?!

Christsein im Gegenwind?!

Für Christinnen und Christen in unseren Breitengraden ist es ja eine relativ neue Erfahrung, so massiv und systematisch angegriffen zu werden, wie das in den letzten ein, zwei Jahren verstärkt geschieht. Für andere ist das schon immer das tägliche Brot. Ungehindert den christlichen Glauben praktizieren kann man, wie hoffentlich allseits bekannt ist, längst nicht in allen Ländern dieser Welt. Die meisten islamischen Staaten sind dabei ganz vorn in der traurigen Weltrangliste für Mangel an Religionsfreiheit und Unterdrückung von Andersgläubigen, vor allem von Christen. Aber auch Indien mit seinem neu erwachenden national-religiösen Hinduismus, manche in ideologischer Hinsicht sklerotisch gewordenen kommunistische Staaten wie China und Vietnam, aber auch Kuba und, in ganz verschärften Maß, Nordkorea, gehören ebenfalls dazu. Bemerkenswert ist, dass es immer wieder gerade das Christentum ist, das diesen Systemen und ihren Machthabern ein Dorn im Auge ist. Es wäre einmal eine Untersuchung wert, was es eigentlich am christlichen Glauben ist, das so sehr den Zorn hervorruft. Vielleicht käme dabei ja heraus, dass es so wie damals im Römischen Reich der Anspruch ist, dass Jesus der Kyrios, der Herr ist, und eben nicht andere Herren oder Mächte.

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Von Jesus sehen lernen – Ein biblischer Zwischenruf zur Debatte um Moral und Toleranz

Von Jesus sehen lernen – Ein biblischer Zwischenruf zur Debatte um Moral und Toleranz

Als Jesus die Menschenmassen sah, erfasste ihn großes Erbarmen mit ihnen, denn sie waren völlig am Ende, verlassen und verloren wie Schafe, um die sich kein Hirte kümmert. Da schärfte er seinen Schülern ein: »Schaut genau hin! Hier ist eine große Möglichkeit zu ernten! Doch es gibt nur wenige Menschen, die mit ganzer Kraft daran arbeiten, dass diese Ernte eingefahren wird. Deshalb bittet den Herrn, dem die Erntefelder gehören, darum, dass er seine Erntearbeiter auf die Felder hinausschickt!«

Mt 9, 36-38 (Übersetzung: das buch.)

 

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.

Antoine de St. Exupéry

 

Was gibt es Neues?

Dass es Sünde in der Welt gibt, ist noch keine Neuigkeit mit Nachrichtenwert. Dass es Vergebung und Lebenserneuerung gibt, schon. Denn das ist das Unerwartete. Und das ist der Kern des Evangeliums. Denn „Evangelium“ bedeutet „gute Nachricht“. Die Nachricht, dass es eine Lösung gibt, die von Gott kommt und die er sicher durchsetzen wird, zum Heil und Wohl der Welt. Deshalb lautet die Botschaft der Engel auch: „Habt keine Angst! Denn ich bin hier, um euch eine wunderbare Nachricht zu bringen! Große Freude bedeutet sie für alle Menschen. Heute ist für euch der Weltenretter geboren, der Messias, der rechtmäßige Herr, und zwar in dem Heimatort von David.“ (Lukas 2, 10-11, Übersetzung „das buch.“)

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