Danke Vater

Danke Vater

Am Dienstag, den 6. Juni 2006, ist mein Vater gestorben, vier Wochen nach seinem achtzigsten Geburtstag.
Gestern haben wir seinen Körper in die Erde gelegt.
Er selbst ist schon längst bei Gott.
Ich bin dankbar für sein Leben und all das, was er in mich und uns alle investiert hat.
Über die Traueranzeige haben wir einen Vers aus den Psalmen gesetzt, der sein Leben charakterisiert:

„Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt!“
Psalm 26, 8

In allem Wechsel seines Lebens – von Labes in Pommern, wo er geboren wurde, über die Kriegsgefangenenjahre in Ägypten – er war mit 17 Jahren eingezogen worden -, über Duisburg, wo er meine Mutter kennen lernte und unsere Familie wohnte und Mettingen bei Osnabrück, wo sie die letzten fast 18 Jahre lebten – zog sich das durch: Vater wollte dort sein, wo Gottes Haus ist, wo Menschen an Gott glauben und als Christen gemeinsam lebten und feierten, Freuden und Leiden miteinander teilten.

Geboren als achtes von elf Kindern war er von Anfang an gemeinschaftsfähig.

Ich danke Gott für so einen Vater und danke ihm und meiner Mutter, die jetzt mit 82 Jahren einen neuen Lebensabschnitt durchleben muss, für alles.

p.s. Die letzten Wochen waren von vielen Fahrten nach Mettingen gekennzeichnet. Die Tage nach dem Tod war ich bei meiner Mutter und unterstützte sie in allen praktischen Dingen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.