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Jahr: 2005

ChristFest

ChristFest

Heute ist Heiligabend
Vorabend des ChristFestes

Dass Jesus geboren wurde, ist ohne Zweifel.

Auch der Rest seines Lebens ist klar, nachzulesen in den bestüberliefertsten Texten der Antike, den Evangelien.

Aber wer da geboren wurde, das können wir nur wissen, weil es uns gesagt wird.

Zum Beispiel

Von Gabriel, der Miriam ihre Lebensberufung verkündete:
Mutter des Messias zu werden.

Von Gabriel, der den Joseph überraschte
und ihm sagte, dass er das Kind Jeshua nennen sollte,
Jesus, Rettung, Hilfe, weil er der Immanuel ist

Von den Engeln, die die Hirten aufweckten
und sie nach Bethlehem in die Stallhöhle schickten

Vom Stern, der den Gelehrten aus dem Land des Ostens
den Weg zur Krippe zeigten

Von den Propheten,
die das schon Jahrhunderte vorher alles vorausgesagt hatten

Von deinen Brüdern und Schwestern, die mit dir glauben,
wo du selbst nicht mehr glauben kannst.

ChristFest

Entdecke es.

Heute.

Was wir machen?
Wir waren ein paar Tage in Jerusalem beim Christus-Treff Jerusalem, bei Steffi und Guido Baltes (www.worshipworld.de).

Jetzt haben wir die CT-Marburg Christ-Fest-Spiele: Kreativgottesdienst war schon am Donnerstag mit fast 500 Leuten,
Heute nachmittag Happy Birthday Jesus Party (Massen von Kindern und Erwachsenen, die alle nicht ins ChristHaus hinein passen
Heute nacht Holy Night, die Englisch-Deutsche Christmette
Morgen um 11 Uhr der “normale” Gottesdienst.

Heute abend kommen ca 15-20 Leute zu uns, wie jedes Mal am Heiligen Abend

Wie das abgeht, kannst Du im untenstehenden Artikel lesen, der mal vor ein paar Jahren in der Zeitschrift “dran” erschienen ist.

Dir und allen mein Wunsch:

Halte am ChristFest am Christ fest!

Roland

 

Chinesisch unterm Tisch durch

Letztes Jahr klappte es ganz gut. Mit dem Weihnachtsbaum, meine ich. In unserer streng arbeitsteiligen Ehe bin ich regelmäßig für den Kauf eines solchen verantwortlich. Normalerweise unternehme ich diesen am Morgen des Heiligen Abends. Wichtig ist dabei, es vor zwölf Uhr mittag über die Bühne zu kriegen, denn das ist so mit die letzte Möglichkeit. Erstens packen dann die Weihnachtsbaumverkäufer ihre letzten schrumpeligen Exemplare weg, und zweitens muss ich ihn dann ja noch nach Hause transportieren, Dann kommt die Weihnachtsbaumschmückaktion, in diesem Fall gemeinsam mit Elke, denn hier arbeiten wir mit gekonnten Griffen Hand in Hand, und danach geht es ab zur „Happy Birthday Jesus Party“, welches im Christus-Treff Jargon schlicht und ergreifend der Heiligabendnachmittagsfamiliengottesdienst ist.
Manchmal klappt das aber auch nicht so gut mit dem Christ baum. Zum Beispiel in dem Jahr, als mein Auto zusammenbrach, gegen 1 Uhr, und ich immer noch keinen Baum hatte. Ich war schon quer durch die Stadt gefahren und hatte an allen klassischen Weihnachtsbaumfreiluftverkaufsplätzen geschaut, aber entweder hatten sie schon eingepackt, oder hatten nur noch völlig entnadelte Krummfichten, die ich beim besten Willen niemandem als ordnungsgemäßen Weihnachtsbaum vorführen konnte. Um die lange Geschichte kurz zu machen, musste mich Elke mit einem von Freunden geliehenen Auto mitten in der Pampa zwischen hessisschen Dörfern abholen – es hatte zu allem Überdruß auch noch geschneit – und wir bekamen unter Gebet und Flehen schließlich doch noch eine Edeltanne, klein zwar, und eingetopft, aber immerhin besser als nichts. Sie wurde dann auf ein künstliches Podest gestellt, das mit Goldfolie überdeckt war, und jeder Besucher bekam ein Vergrößerungsglas, um sie eigenständig bewundern zu können.
Seit diesem Erlebnis, das mich fast zur endgültigen Verzweiflung führte, habe ich meine Christbaumeinkaufsgewohnheiten umgestellt. Ich fahre jetzt schon immer gegen 10:30 Uhr morgens los, und suche unter inständigem Gebet, durch die Straßen Marburgs fahrend, nach dem ganz besonderen Baum, der für uns für dieses Jahr vorherbestimmt ist.
Dass es letztes Jahr so gut klappte, auch mit dem Schmücken, lag daran, dass Heiligabend auf einen Sonntag fiel, und die Baumkaufaktion schon am Samstag stattfand. Was nichts anderes bedeutete, als dass wir für den Aufbau und das Schmücken des Baumes nicht eine Stunde wie üblich, sondern himmlische 25 Stunden Zeit hatten.
Wozu der ganze Stress?, fragt sich vielleicht der geneigte Leser. Nun, das ist schnell beantwortet. Ohne Weihnachtsbaum keine echte, urdeutsche Weihnachtsfeier. So einfach ist das. Und warum brauchen wir eine echte, urdeutsche Weihnachtsfeier? Auch das lässt sich leicht erklären: Wegen der ausländischen Studenten. Ist doch klar!
Das Ganze fing nämlich so an. Ich traf vor vielen Jahren einen Studenten aus den Philippinen. Er erzählte mir, wie sein erster Heiligabend in Deutschland gelaufen war. Er wohnte im Studentenwohnheim, und hatte sich in seinen besten Anzug geworfen, war in die Stadt gegangen und lief umher, in der Erwartung, dass jemand ihn ansprechen und zu sich nach Hause einladen würde. Denn das war in seinem Heimatland so üblich: Alle Fremden auf der Straße wurden eingeladen, hereinzukommen und zusammen mit der Familie das Christfest zu feiern. Also lief er durch Marburg, schaute die Menschen freundlich an, und wartete darauf, dass ihn jemand anspricht. Was aber nicht geschah. Alle waren beschäftigt mit den letzten Einkäufen, rannten durch die Straßen, bis die letzten Geschäfte schlossen und verschwanden dann in den Häusern. Keiner hatte ihn angesprochen. Dann ging er schließlich in eine der Kirchen. Hunderte von Menschen kamen zum Gottesdienst. Doch als der vorüber war, zerstreute sich die Menge, und er war wieder allein. Schließlich kehrte er traurig in das fast ausgestorbene Studentenwohnheim zurück, und war allein.
Und so ist es bei uns seit Jahren Brauch, dass wir am Heiligabend Leute einladen, die ansonsten allein wären. Ausländische Studenten, Singles, Freunde und (noch) Unbekannte. Manchmal kommen sogar Leute direkt von der Straße zu uns. Inzwischen will ich diesen Heiligabend nicht mehr missen. Normalerweise sind wir um die 20 Leute in unserem Wohnzimmer. Wir lesen die Weihnachtsgeschichte in allen möglichen Sprachen, singen Unmengen deutscher und internationaler Weihnachtslieder – jeder darf sich eins wünschen – und essen ohne Ende. Dann kommt, wie könnte es anders sein, die Bescherung, und schließlich die Spielphase, in der vom „Bohnenpiel“ über „Uno“ bis hin zu Monopoly alles möglich ist.
Einer dieser Heiligabende ist mir in besonderer Erinnerung. Wir hatten unter anderem drei oder vier Chinesen aus der Volksrepublik zu Gast. Sie hatten uns ein entzückendes Geschenk mitgebrachte: Eine kleine Decke mit aufgestickten Nikoläusen aus China, wie sie sagten, als Zeichen dafür, dass das christliche Weihnachtsfest inzwischen auch in den kleinsten Dörfern Zentralchinas angekommen sei. Und dann spielten wir Uno. Sie kannten das Spiel noch nicht, waren aber umso begeisterter. Und jedesmal, wenn einer verloren hatte, musste er einmal unter dem Tisch durchkriechen, weil das in China so üblich sei: Der Verlierer wird auf diese Weise humorvoll gedemütigt. Nun hat unser Wohnzimmertisch eine lichte Höhe von höchstens 40 cm, und es war herrlich zu erleben, wie unsere chinesischen Gäste prustend vor Lachen unter dem Tisch stecken blieben. Seit diesem Weihnachtsfest haben wir diesen Brauch übernommen, als unser Beitrag zur internationalen Verständigung. Er heißt bei uns: „Chinesisch unterm Tisch durch“. Man krann eben von jeder Kultur lernen.
Am gleichen Abend geschah etwas ganz ührendes. Eine Chinesin, die seit über einem Jahr von ihrer Familie getrennt war, durfte die Kerzen am Weihnachtsbaum anzünden. Sie wollte unbedingt, dass wir sie dabei fotografieren, um das Bild ihrer fünfjährigen Tochter zu schicken. Und sie sagte beim Abschied, dass sie von nun an auch jedes Jahr in China einen Weihnachtsbaum mit echten Kerzen aufstellen wolle. So nahmen wir alle von diesem Heiligabend etwas mit für unser Leben: Sie den deutschen Weihnachtsbaum, wir „Chinesisch unterm Tisch durch“. Und was wir alle miteinander merkten, war, das wir nicht allein gefeiert haben. Jesus war nämlich auch dabei, als wir unterm Tisch krabbelten. Deshalb freue ich mich auch dieses Jahr auf den heiligen Abend.

Frohe Weihnachten wünscht Euch
Roland

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Krippe und Kreuz

Krippe und Kreuz

Es führt ein Weg von der Krippe zum Kreuz
Der Weg, den Jesus ging
Als Mensch er wurde, und als Mensch
Die Menschheit in Liebe umfing

Es führt ein Weg von der Krippe zum Kreuz
Ein Weg voll Kampf und Not
Auf dem durch Gehorsam der Menschensohn
Steine verwandelt in Brot

Es führt ein Weg von der Krippe zum Kreuz
Auf dem Vergebung und Licht
Die Mächte der Sünde, der Krankheit, des Tods
Durch Jesu Opfer zerbricht.

Es führt ein Weg von der Krippe zum Kreuz
Willst diesen Weg du gehn?
Den anderen Menschen Bruder sein
Bis sie den Vater sehn?

Es führt ein Weg von der Krippe zum Kreuz
Von Bethlehem nach Golgatha
Den Weg will Jesus mit uns gehn
In diesem und in jedem Jahr.

Hier bin ich mal wieder, lieber Leser.

Volle Tage. Aber schön.

Es macht mir Freude, wenn ich Leuten helfen kann.

Habe in meiner Uralt-Gedicht-Sammlung ein bestimmt über 15 Jahre altes von mir gefunden.

Das setz ich einfach mal hierein.

Shalom und Salaam

roland

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Jahresendbrief

Jahresendbrief

Christus-Treff – Jesus-Gemeinschaft – Friends
Marburg – Berlin – Jerusalem
Ein Brief an unsere Freunde

Liebe Freunde! Advent 2005

Zum Jahresende senden wir herzliche Grüße! Wie jedes Jahr möchten wir unseren Dank für alle Eure Verbundenheit und Unterstützung mit der beiliegenden Jahreskarte 2006 ausdrücken.

Unsere Jahreskarte 2006 – eine Ikone aus Syrien

Die abgebildete Ikone wurde uns von Bischof i.R. Dr. Christian Zippert für das ChristHaus überreicht. Er hatte sie vom rum-orthodoxen Patriarchen in Syrien bekommen. Die kleine Inschrift auf der rechten Seite erklärt das Bild. Dort steht: ho nymphíos – der Bräutigam. Auf den ersten Blick ist diese Darstellung für uns ungewöhnlich. Aber wer länger hinschaut, kann das Gefühl der Fremdheit überwinden. Wir haben dieses Bild als Jahreskarte ausgewählt, weil es die Verbindung mit Christen in anderen Ländern ausdrückt, und gleichzeitig deutlich macht, dass Jesus das Zentrum unseres Lebens und unserer Gemeinschaft ist. Jesus – der Bräutigam. Ein grundlegendes biblisches Motiv. Schon Johannes der Täufer hat Jesus mit dem Bräutigam verglichen. (Johannes 3, 29)
Am Ende der Bibel erscheint die Gemeinde der Christen als „Braut“, die gemeinam mit Gottes Geist Menschen zu Jesus ruft: „Der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.“ (Offenbarung 22, 17) So ist dieses Bild eine Einladung, zu Jesus zu kommen und ihn zu lieben mehr als alles andere in der Welt. Diese Einladung wollen wir weitergeben.

Wachstum in Marburg, Jerusalem und Berlin

Marburg: Hier in Marburg haben wir in den letzten Monaten ein erstaunliches Wachstum erlebt. Weil die Besucherzahlen ständig gestiegen sind, bieten wir seit Anfang November zwei Gottesdienste am Sonntagmorgen an, um 10 Uhr und um 12 Uhr. Beide sind gut besucht bis gerammelt voll. Erstaunlich! Auch der englischsprachige Gottesdienst am Sonntagabend und der traditionelle Donnerstags-Gottesdienst wachsen weiter. Im Einsteigerkurs für neue Mitarbeiter waren über sechzig Leute, die größte Zahl bisher. In all dem sehen wir eine große Suche nach Gemeinschaft, nach Gotteserfahrung und Glaube in unserer Zeit. Unsere zwei Jugendarbeiten – TeenZone und TeensClub – erreichen viele junge Leute. Die Arbeit mit Kindern boomt auf allen Ebenen. Neu ist die Spielplatzkirche mit Michael Allgäuer auf dem Richtsberg. Auch Andy und Liz Goodacre verstärken unser Team. Andy arbeitet hauptamtlich mit und hat vorrangig Studenten im Blick. Parallel macht er per Fernstudium seine Ausbildung zum anglikanischen Pfarrer.
Jerusalem: Die Arbeit im Johanniter-Hospiz in Jerusalem läuft jetzt schon im 13. Jahr. Steffi und Guido Baltes schaffen zusammen mit den Volontären eine Atmosphäre, in der sich Gäste und Besucher wohl fühlen können. Außerdem halten sie den Kontakt mit vielen im Land: Touristen und Einheimischen, beten für Versöhnung und sind ein Zeugnis für Jesus, dessen Wahrheit und Liebe allen gilt. Der Christus-Treff Jerusalem ist inzwischen zu einem Geheimtipp für viele geworden.
Berlin: Auch hier ist das Stichwort Wachstum. Viele Marburger sind nach Berlin umgesiedelt und verstärken die Kerngemeinschaft. So füllen sich die Gottesdienste langsam, und neue missionarische Kräfte werden freigesetzt. Das offene Haus ist anziehend für viele Nachbarn und andere. Gut ist es, wenn wir weiter für das Team um Alexander und Ruthild Oed und die Prego-Gemeinschaft beten.

Gemeinschaft – Grundlage für geistliche Bewegung

Gemeinschaft ist in der Christus-Treff-Geschichte immer wichtig gewesen. Die Teams, Hauskreise, verbindliche Gemeinschaften und nicht zuletzt die Jesus-Gemeinschaft bilden lebendige Zellen. Als JG und CT sind wir in ein Netzwerk geistlicher Gemeinschaften eingebunden, sowohl durch persönliche Beziehungen als auch durch das „Treffen Geistlicher Gemeinschaften“. So bin ich Mitglied in einem Ausschuss der EKD, der ein Grundlagenpapier zur Stellung von Kommunitäten und Gemeinschaften erarbeiten soll. Wir merken immer wieder, dass wir den Austausch mit anderen geistlichen Zellen brauchen. Im vergangenen Jahr hatten wir Kontakt vor allem mit der Jesus-Bruderschaft Volkenroda, den Christusträgern, der Offensive Junger Christen, dem Jesustreff in Stuttgart, dem CVJM-emotion in Essen, dem „Stoffwechsel“ in Dresden, der Geistlichen Gemeindeerneuerung, vielen CVJMs, mit St. Mary’s in London, der Baptistenunion in Georgien, anderen Gemeinden in Marburg, Christen im Sudan und vielen mehr.

Raum für Menschen – Raum für Begegnung mit Gott

Der Umbau vom ChristHaus ist im letzten Jahr mit Macht voran gegangen. Viele ehrenamtliche Helfer haben mitgearbeitet, in den Bauwochen im August waren es über 130 verschiedene Personen. Jetzt geht es mit kleinem Team und mit Fachfirmen weiter. Ein Wunder ist, dass wir bislang alle Rechnungen bezahlen konnten. Die groben Arbeiten werden noch vor Weihnachten fertig. Die Inneneinrichtung braucht noch einmal eine finanzielle und arbeitsmäßige Anstrengung im Frühjahr. Jetzt schon merken wir, wie großartig es ist, die neu gestalteten Räume erobern zu können.

Kleine Dinge – große Wirkung

Auch 2005 waren viele von uns unterwegs, die Botschaft von Jesus vielen weit über Marburg hinaus zu bringen. Auf der Basis von Friends erreicht Gottfried Müller tausende junger Leute. Aber auch Elke und ich sind oft zu Verkündigungsdiensten unterwegs. Die Bücher von CTlern erreichen darüber hinaus unzählige Menschen. Allein die Namen der CT-Autoren aufzuzählen, zeigt, welch einen Reichtum uns Gott geschenkt hat: Georg und Margit Pflüger, Guido und Steffi Baltes, Steve und Anke Volke, Dietmar Pfennighaus, Tobias Faix, Thomas Weißenborn, Gottfried Müller, Elke und Roland Werner. Dazu kommen CD-Produktionen, so die neueste CT-CD mit Anbetungsliedern: „Ich dreh mich um dich!“ Über die Gemeinde- und Verkündigungsarbeit hinaus hat unsere Seelsorgearbeit und nicht zuletzt das CT-Ärztehaus große Auswirkungen in die Stadt und Region hinein. Der Buchladen Quo Vadis ist durch den engagierten Einsatz von Eva Gierse und ihrem Team zu einem Anlaufpunkt für viele geworden. Unser Blick auf weltweite Nöte wird durch das „MUT“ (Missionsunterstützungsteam) und seit Sommer durch die Arbeit von Stefan und Tine Bösner, die lange Jahre in humanitärer Hilfe im Sudan engagiert waren, geschärft. Dankbar sind wir auch für die Kurzzeitmitarbeiter aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Georgien, USA und England. Unterstützt und ermöglicht wird die gesamte Arbeit durch treue Mitarbeiter wie Dirk Klingelhöfer im Büro und Christian Mutschler im Bau, die beide immer wieder Helfer integrieren.

Reich und doch abhängig

So sind wir dankbar für den Reichtum, den Gott uns schenkt: die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, finanzielle Mittel, Kreativität, Begabungen, Kontakten, Verbindungen. Zu diesem Reichtum gehört auch Ihr! Wir wollen trotz aller Unsicherheiten auch in Zukunft mutige Schritte tun, im Vertrauen auf Gottes Zusage, der sagt: „Ich will dich nicht verlassen noch versäumen!“ (Hebräer 13, 5)
Ganz herzlich und dankbar grüßt für die gesamte Christus-Treff-Mitarbeiter-Gemeinschaft
Dein/Ihr/Euer
Roland Werner

Weitere Infos über die verschiedenen Zweige des Christus-Treff, die Arbeit von Friends, das Johanniter-Hospiz und den ChristHaus-Umbau usw. schicken wir gern zu: CT-Büro, Steinweg 12, 35037 Marburg, buero@jesus-gemeinschaft.de, Tel. 06421-64470, + www.christus-treff.org + + www.christhaus.de + www.friends-marburg.de + http://Berlin.christus-treff.org +
Wer uns unterstützen will:
Christus-Treff allgemein: Konto 10 100 700 20. Friends: 10 100 10 663.
ChristHaus-Umbau 1000 2630. Alles Sparkasse Marburg-Biedenkopf, BLZ 533 500 00. Danke.

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Woche

Woche

Was für eine Woche!
Irre.
Am Sonntag hatten wir zum dritten Mal unsere beiden “Morgen”-Gottesdienste hintereinander, um 10 Uhr und um 12 Uhr. Beide Male voll.

Und dann das November-Café. Mit Live-Musik von Matthias, Thomas, Stefan, Michael und Georg. Und mit Unmengen von Kuchen. Bastelangeboten für Kinder, Holzwerkstatt von Tim, Advents-Kranz-Binden mit Claudia und vieles mehr.

Sicher über 300 Leute waren dort am Nachmittag.

Abends noch der International Worhip Service. Ich habe (zufällig, kam so aus) in allen dreien gepredigt.

Am Tag hatte ich ein seltsames Gefühl, ich müsste unbedingt meine Mutter anrufen.

Machte ich dann gegen 19 Uhr, und erfuhr, dass meine Tante – ihre Schwester – im Sterben lag.
Als ich dann kurz darauf im IWS predigte, musste ich weinen – öffentlich – was ich super peinlich fand.

In der Nacht starb sie dann auch. Charlotte Voss, geb. 4. Juli 1921. Meine Lieblingstante.

Eine engagierte Christin. Ein echtes Vorbild.

Montag: Christival-Vorstand und abends erst Konfi-Kurs und dann Basiskurs 2 – mit Gofie und gut 90 Teilnehmern.

Mittwoch Christival-Leiterkreis in Kassel, abends CT-Leitungsteam und dann MItarbeiterkreis. Ein pakistanischer Pastor besucht uns gerade.

Am Donnerstag war der Gottesdienst voll wie immer. Diesmal etwas ganz Neues: Unsere Jugendlichen, TeenZone, haben die Kirche verwandelt in eine zauberhafte Stimmung. Super kreativ und geistlich tief.

Besonders gefreut hat mich, dass der 18 jährige Michael – im Wechsel mit Frixe – gepredigt hat.

Es wird doch etwas aus den Kids der Jesus-Gemeinschaft.
Er betete dann hinterher in der Segnungszeit (“Teens segnen Normalos”) für mich, für die Beerdigung und die Ansprache, die ich dann am Freitag halten musste.

Wir haben übrigens für die Erdbebenopfer in Pakistan gesammelt, es kamen über 2.500 Euro aus dem Stand zusammen. Irre!

Das war dann irre mit Wintereinbruch. Wir schafften es gerade noch ins nördliche Ruhrgebiet. Aber meine Mutter, meine Vater, Bruder, Frau und zwei Neffen saßen stundenlang auf der A 31 fest wegen Starkstromkabel über der Fahrbahn.
So hat meine Mutter (81 Jahre) die Beerdigung ihrer einzigen Schwester nicht miterlebt!
Aber: Jesus hat uns alle getröstet. Meine Tante ist da, wo sie hingehört: Im Himmel bei Jesus.

Heute war ich in Wiesbaden zu einer Vorstandssitzung.

Was für ein Leben!
Danke, Fremder, wenn du, der du dieses liesest, ein Gebet für mich sendest an die Schaltzentrale des Himmels.

Roland

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Hochkirchlich – Tiefkirchlich

Hochkirchlich – Tiefkirchlich

Die letzten beiden Wochen waren spannend.
Die Tagung für jüngere Leiter in Kloster Volkenroda – könnt Ihr bei Andy (lifeincolour.com) nachlesen.
Mit viel Power und Web-Kraft des Heiligen Geistes
(er hat uns zusammen gewebt!)

Und dann die letzte Woche das TGG – Treffen Geistlicher Gemeinschaften – im Ökumenischen Lebenszentrum Ottmaring.

Hier kamen knapp 30 verschiedene Gemeinschaften zusammen, von Jesus-Gemeinschaft und Prego-Gemeinschaft (Christus-Treff Netzwerk) über Offensive Junger Christen und Jesus-Bruderschaft bis hin zur Familiaritas des Klosters Amelungsborn und der Evangelischen Michaelsbruderschaft.

Manche sehr HOCHkirchlich, andere eher locker.

Aber Jesus war in der Mitte, und das hat die Sache interessant gemacht.

Jetzt geht es in ein volles Wochenende, und ich bin einfach gespannt, was so passiert.

Super finde ich, dass in diesem Jahr ein paar Bücher von mir erschienen sind – hier Schleichwerbung:

Provokation Kreuz – Warum musste Jesus sterben? (Hänssler Verlag)

Mehr wert als Millionen – Sabine Ball, Stoffwechsel und Gottes gefundene Kinder (Brunnen Verlag)

Ja klar, ich will Jesus entdecken (Johannis-Verlag)

Christwerden – Menschsein (Erweiterte Neuauflage, Francke-Verlag)

Eine Neue Vision . Die Lausanner Bewegung in Deutschland (herausgegeben zusammen mit Arndt Schnepper – Hänssler Verlag)

Der Winter kann kommen, für Lesestoff ist gesorgt.

Lass Jesus Jesus sein!

Roland

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Wunder

Wunder

In den letzten Tagen habe ich ein paar Wunder erlebt.

Heilungen und ähnliches.

Cool.

Und zwar, als wir mit einer Gruppe aus den USA, Kanada, Schweiz und Deutschland eine Tagung für jüngere Leiter im Kloster Volkenroda durchgeführt haben.

Mehr dazu später.

Aber alles in allem:

Gott ist real.

Roland

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Die Wüste soll blühen

Die Wüste soll blühen

Heute war ich auf einer Sitzung, bei der es darum geht, wie wir denen, die von ihren Regierungen daran gehindert werden, etwas von Jesus zu erfahren, dennoch dieses Menschenrecht ermöglichen.

Gut, dass Gottes Geist erfindungsreicher ist als irgendwelche Mächtigen, die das Wort Gottes aus ganzen Weltregionen raushalten wollen!

Übrigens predige ich morgen früh beim Internationalen Gottesdienst auf der Frankfurter Buchmesse über das Thema:

Let him hear what the Spirit says

Discovering God’s Heart for a Postmodern Age
Revelation 3, 1-6

1To the angel of the church in Sardis write:
These are the words of him who holds the seven spirits of God and the seven stars. I know your deeds; you have a reputation of being alive, but you are dead.

2Wake up! Strengthen what remains and is about to die, for I have not found your deeds complete in the sight of my God.

3Remember, therefore, what you have received and heard; obey it, and repent.
But if you do not wake up, I will come like a thief, and you will not know at what time I will come to you.

4Yet you have a few people in Sardis who have not soiled their clothes. They will walk with me, dressed in white, for they are worthy.

5He who overcomes will, like them, be dressed in white. I will never blot out his name from the book of life, but will acknowledge his name before my Father and his angels.

6He who has an ear, let him hear what the Spirit says to the churches.

Sollte irgend jemand meine Blogs lesen, wäre ich über einen kleinen Kommentar überglücklich.

IC XC
NI KA

roland

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Heiliger Geist

Heiliger Geist

Gestern war die Pfarrkirche wieder einmal voll. Gut 400 Leute. Lothar hat super den Worship geleitet, Stefan hat von seinen Eindrücken aus Pakistan erzählt, er war während des Erdbebens da, und ich habe über Johannesevangelium Kapitel 16 gepredigt unter dem Thema: Den Heiligen Geist entdecken.

Anschließend kamen viele zum Gebet in den Altarraum.

Meine Hauptpunkte:

Den Heiligen Geist entdecken, heißt:

1 Seine Nähe entdecken

Jesus hat gesagt:

Wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch.
Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden.

Tröster – paráklätos – Advokat
Beistand

Der, der hilft

Ein „Herbeigerufener“, der nicht nur neben uns steht
Sondern: In uns ist

Gott in Menschen – deshalb unser Körper – Tempel des Heiligen Geistes

Realität der Nähe Gottes – der Geist in uns – und durch den Geist der Vater und der Sohn

Das ist mein Gebet

Die Nähe Gottes – Gott wird in ihnen sein.

Das brauchen wir – gerade an trüben Tagen

Das Licht
Die Wahrheit
Die Nähe

Den Heiligen Geist entdecken heißt,

2 Seine Gaben entdecken

13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten.
Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

23 An dem Tag werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er’s euch geben.

24 Bisher habt ihr um nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen, daß eure Freude vollkommen sei.

Die Gaben des Geistes

Weisheit
Einsicht
Fähigkeit, zu reden von Gott
Fähigkeit, in seinem Namen zu handeln

Sprachengebet – oft Einstieg in neue Offenheit für geistliche Wirklichkeit / Welt

Aber auch: Natürliche Gaben – Kreativität

Kunst
Schreiben
Praxis
Organisation

Nicht: Gaben umd der Gaben willen

Oder: Gaben, damit wir groß herauskommen
Sondern: Gaben, um Menschen zu dienen
Gaben, um in Kommunikation mit Gott zu treten

Gaben, um die Schönheit und Kreativität Gottes darzustellen

Gemeinschaftlich entdecken,

Ausprobieren
Füreinander beten
Neues Wagen

Den Heiligen Geist entdecken, heißt

3 Seine Kraft entdecken

8 Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht;
9 über die Sünde: daß sie nicht an mich glauben;
10 über die Gerechtigkeit: daß ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht;
11über das Gericht: daß der Fürst dieser Welt gerichtet ist.

Es ist Gottes Geist, der in der Welt wirkt
Es ist Gottes Geist, der Glauben schafft

Gottes Geist zeigt, dass wir Gott brauchen

„Sünde“ Tatsache, dass wir von Gott getrennt sind
Tatsache, dass wir ihn brauchen

„Gerechtigkeit“ Tatsache, dass Jesus alles getan hat, was die Gerechtigkeit Gottes verlangt
Als Martin Luther das entdeckte, gab es die Explosion der Reformation

„Gericht“ Tatsache, dass Gott die Welt erneuert
Dass das Negative nicht für immer die Oberhand behält

Seine Kraft bewirkt auch: Heilung, wie im CT oft erfahren

Was tut der Heilige Geist?

Er schenkt Dir Gottes Nähe

und stärkt Dich in Deiner Identität und Gottesbeziehung

Er beschenkt Dich mit Begabungen und Fähigkeiten

und macht Dein Leben einzigartig

Er lässt Seine Kraft in Dir wirksam werden

und hilft Dir, gerade wenn Du schwach bist.

Sei willkommen, heiliger Geist!

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Endlich

Endlich

Nach langer Zeit schaffe ich es wieder einmal, mit A.G.s Hilfe, einen neuen Eintrag zu platzieren. Ich brauche Hilfe!

Deshalb rufe ich den Heiligen Geist an!

Komm herab, o Heilger Geist, der die finstre Nacht zerreißt,strahle Licht in diese Welt.
Komm, der alle Armen liebt, komm, der gute Gaben gibt,komm, der jedes Herz erhellt.

Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht, dring bis auf der Seele Grund.
Ohne dein lebendig Wehn kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart, löse, was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit.

roland

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Eröffnung

Eröffnung

Hallo und willkommen!

Unter fachkundiger Anleitung von Gofie, dem “Wunder Gottes” (Felix) habe ich diesen Blog erstellt.

Hope you enjoy what you see, saw, and will see.

IX XC
NI KA

roland

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